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Saisonale Depressionen sind mehr als nur "Winter Blues": Warnzeichen und wann Sie Hilfe aufsuchen sollten

Lebensstil und Gesundheit

October 9, 2018 14:32 By Fabiosa

Saisonale Depression: Was ist das?

Wenn die warmen Tage vorbei sind, ist es normal, sich ein wenig traurig zu fühlen. Was allerdings nicht normal ist, ist, wenn die Traurigkeit das Leben übernimmt und über den Herbst und Winter anhält. Dies ist bekannt als eine saisonale affektive Störung, oder entsprechend abgekürzt als SAD.

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Die saisonale affektive Störung, auch saisonale Depression oder Winterdepression genannt, kommt ziemlich häufig vor. Laut der American Psychiatric Association, sind etwa 5 Prozent der Erwachsenen in den USA von SAD betroffen. Bei den meisten Betroffenen beginnen die Symptome meist im Herbst und klingen erst im folgenden Frühjahr ab. Einige Menschen erfahren jedoch die Symptome von SAD auch im Frühjahr und im Sommer.

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Welche Anzeichen und Symptome bewirkt SAD?

Als eine Form der Depression verursacht die saisonale affektive Störung ähnliche Symptome wie bei anderen depressiven Störungen. Laut der Mayo Clinic, können die Symptome für SAD folgende beinhalten:

  • fast täglich über den ganzen Tag traurig und deprimiert sein;
  • vermindertes oder fehlendes Interesse an Aktivitäten, die man normalerweise gerne macht;
  • ein Mangel an Energie, trotz längerem Schlafen;
  • Schlafstörungen;
  • Probleme mit der Konzentration und Entscheidungsfindung;
  • sich abwechselnd "down" oder aufgeregt fühlen;
  • Veränderungen in Appetit und Gewicht;
  • Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit;
  • Nachdenken über Tod oder Selbstmord.

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Wie kann eine saisonale affektive Störung behandelt werden?

Wie andere Formen der Depression wird die saisonale Depression in der Regel mit Antidepressiva (am häufigsten mit SSRIs) und Gesprächstherapie behandelt.

Eine Behandlungsmethode, die speziell für SAD verwendet wird, ist die Lichttherapie. Während der Lichttherapiesitzungen sitzt man 20 Minuten oder länger vor einer Lichttherapiebox. Eine Erhöhung der Exposition gegenüber natürlichem Sonnenlicht kann ebenfalls hilfreich sein, um die Symptome zu reduzieren.

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Sich an seine normale Alltagsroutine zu halten, kann auch helfen, die Symptome zu reduzieren. Eine gesunde Routine beinhaltet regelmäßige Bewegung, das Essen einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, und zu festen Zeiten täglich schlafen zu gehen und aufzustehen.

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Wann man Hilfe aufsuchen sollte

Suchen Sie professionelle Hilfe auf, wenn Sie vermuten, dass Sie eine saisonale affektive Störung haben.

Wenn Sie Gedanken über Selbstbeschädigung, Selbstmord oder darüber haben, anderen Schaden zuzufügen, rufen Sie bitte die Telefonseelsorge an. Sie können auch den Notruf wählen oder zum nächsten Krankenhaus gehen.

Quelle: Mayo Clinic, American Psychiatric Association, HealthLine

 


Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Führen Sie keine Selbstdiagnose oder Selbstmedikation durch und konsultieren Sie in jedem Fall einen zertifizierten Arzt, bevor Sie die in diesem Artikel enthaltenen Informationen verwenden. Die Redaktion garantiert keine Ergebnisse und übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden, die sich aus der Verwendung der in diesem Artikel bereitgestellten Informationen ergeben können.