3 schreckliche Fälle von häuslicher Gewalt, die beweisen, dass das Problem real ist

Familie und Kinder

November 19, 2018 18:37 By Fabiosa

Menschen in engen Beziehungen sollten sich gegenseitig lieben und unterstützen. Aber das passiert nur in gesunden Beziehungen. Die Wahrheit ist aber, dass es so viel Gewalt und Missbrauch in der heutigen Gesellschaft gibt, dass gesunde Beziehungen etwas Ungewöhnliches und außerordentlich Seltenes zu sein scheinen. Wir glauben jedoch, dass sich das ändern kann, durch eine gute Bildung zu diesem Thema und durch das Verbreiten dieses Wissens. Wir wollen ein paar Geschichten über häusliche Gewalt erzählen, die sehr lehrreich sein können.

Leider enden viele Geschichten von häuslicher Gewalt mit dem Tod des Opfers. Jüngsten Statistiken zufolge wurden fast 40% der getöteten Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet. Aber glauben Sie nicht, dass nur Frauen unter häuslicher Gewalt leiden. Schätzungsweise erlebt jede vierte Frau und jeder siebte Mann schwere Gewalt durch einen intimen Partner während ihrer/seiner Lebenszeit.  Wenn das kein guter Grund ist, dieses Problem so schnell wie möglich zu beheben, dann wissen wir nicht, was sonst. Lernen wir aus den folgenden Geschichten, wie häusliche Gewalt zu verhindern ist.

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Geschichten häuslicher Gewalt

1. Schutz der Kinder

Katherine traf ihren zukünftigen Missbrauchstäter und fand ihn sofort charmant. Er erzählte ihr sogar, dass er Männer, die ihre Frauen schlagen, nicht ausstehen konnte. Und in der Tat schlug er sie nicht. Stattdessen trat er nach ihr, schubste und beschimpfte sie, isolierte sie von jeder Person, der sie etwas bedeutete, und zerstörte ihr Selbstwertgefühl komplett. Er gab Katherine und ihren Kindern die Schuld für seine Aggression und Gewalt. Sie glaubte, dass es ihre Schuld sei. Er drohte sogar, sie alle zu töten, einschließlich der Kinder. Die Situation änderte sich, als er anfing, die Kinder zu missbrauchen. Katherine rief ihre alte Freundin an und erzählte ihr alles.

Es stellte sich heraus, dass sie nicht allein war. Sie erhielt Hilfe beim Zentrum für häusliche Gewalt. Katherine fand langsam, aber sicher, zu ihrem alten Selbstwertgefühl zurück. Darüber hinaus untersagte das Gericht dem Täter, jemals wieder Kontakt mit ihr oder ihren Kindern aufzunehmen. Katherine hat in sich die Kraft gefunden, um Hilfe zu rufen, und glücklicherweise gab es Leute, die bereit waren, sie zu retten.

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2. Die Geschichte über eine erneute Chance

Anna wusste Bescheid über die Familiengeschichte ihres Mannes von Missbrauch und Gewalt, aber sie verliebte sich in ihn und glaubte, er würde sich ändern, wenn er von den Eltern wegzog. Aber er folgte langsam, aber sicher in die Fußstapfen der Eltern. Der Misshandler drohte damit, sie beide umzubringen und als Anna ein Kind zur Welt brachte, eskalierte der psychische Missbrauch und sexuelle Abhängigkeit. Eines Tages schlug er Anna so hart mit dem Gürtel, dass sie ihr Gehör teilweise verlor.  Er hatte mehrere Affären. Aber sie liebte ihn. Das dachte sie. Aber es stimmte nicht. Es war ein schrecklicher Fall häuslicher Gewalt, und sie musste etwas ändern.

Die Situation änderte sich, als Anna ihren Mann mehrere Wochen lang andauernd davon abhalten musste, Sex mit ihrer gemeinsamen Tochter zu haben und als er ein Messer nach ihrem Sohn warf. Ihr wurde klar, dass ein solches Verhalten über das hinaus ging, was akzeptabel war. Sie begab sich in Beratung und verlangte, dass ihr Ehemann das Haus für immer verließ. Ihr Psychologe half ihr dabei, zu verstehen, dass es niemand verdient, missbraucht zu werden. Anna spricht offen über die Hölle, in der sie lebte:

Es ist einfach zu sagen, "HAU AB", aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man jemandem eine fünfte, sechste und siebte Chance geben will.

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3. Männer weinen nicht

Die nächste Geschichte von häuslicher Gewalt handelt von einem männlichen Opfer. David war ein alleinerziehender Vater und heiratete eine Frau, die später seine Peinigerin werden würde. Sie gab ihm die ganze Zeit die Schuld an allem. Sie erniedrige ihn andauernd, schlug ihn und zwang ihn zum Sex, wann immer sie wollte. Sie sagte, dass er das verdiente, weil er ein schlechter Ehemann sei. Sogar seine Mutter glaubte, dass es alles seine Schuld war, dass er irgendetwas tat, weswegen sie sich so verhielt. Die Tortur zog sich über mehrere Jahre hin und eines Tages verließ sie ihn. Sie nahm fast seine gesamte Energie und Hoffnung mit sich.

Davids Kinder haben ihm durch diesen Horror hindurch geholfen. Auch als er in schwere Depressionen verfiel und seinen Job verlor, wusste er, dass sie ihn brauchten. Sie waren die einzigen Menschen auf der Welt, die ihn nicht im Stich ließen. Die Beraterin half David dabei, zu erkennen, dass er vergewaltigt und missbraucht worden war. Aber sie machte auch deutlich, das es nicht seine Schuld war. Männer weinen nicht, sie sterben langsam. Glücklicherweise hat in dieser schrecklichen Geschichte das Opfer häuslicher Gewalt in seinen Kindern, die immer für ihn da waren, Stärke gefunden und es dank ihnen geschafft, zu überleben.

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Regeln der Weisheit

Wir glauben, dass häusliche Gewalt nicht toleriert werden sollte. Jeder, der selbst Opfer von Missbrauch ist, sollte sich diese kurzen, einfachen und doch so mächtigen Ratschläge merken:

  1. Sie sind nicht alleine, es gibt Menschen, die Ihnen helfen können.
  2. Niemand verdient es, körperlich oder sexuell missbraucht, manipuliert, erniedrigt zu werden.
  3. Täter ändern sich nie. Sie können nicht Ihr Leben opfern.

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Ja, wir verstehen. Es mag sich so einfach anhören, aber für viele Opfer häuslicher Gewalt ist es extrem schwierig, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Aber seien Sie sich versichert, es ist möglich! Sie haben so viel mehr zu geben und Sie verdienen ein besseres Leben. Lassen Sie sich das von niemandem aus dem Kopf schlagen. Und für diejenigen, die Zeugen häuslicher Gewalt werden, bitte verschließen Sie nicht einfach die Augen vor diesem Thema. Es ist nicht nur eine „Familienangelegenheit“. Melden Sie den Vorfall, insbesondere wenn Sie der Meinung sind, dass die Situation lebensbedrohlich ist. Manchmal sind Sie die einzige Person, die helfen kann.

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