Die Macht der Geburtenreihenfolge und wie sie Kinder in deren zukünftigen Leben beeinflussen kann

Familie und Kinder

November 2, 2017 18:26 By Fabiosa

Das Thema der Geburtenreihenfolge scheint viele Fragen aufzuwerfen. Viele Wissenschaftler zweifeln noch am Einfluss der Geburtenreihenfolge auf Kinder, sowie auf deren Beziehungen mit Geschwistern und Eltern. Einige behaupten, dass dieser Faktor das Verhalten des Kindes und dessen Persönlichkeit von Grund auf beeinflusst. Andere sind sich jedoch sicher, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Kind das Erstgeborene ist oder nicht. Auf was es wirklich ankomme, sei die Bildung, Familientraditionen und die Umwelt. Es ist schwer für oder gegen eine der Positionen zu argumentieren; lasst uns deshalb dem Kern dieser Frage auf den Grund gehen.

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Erstgeborene

Für gewöhnlich erhalten diese Kinder für eine gewisse Zeitspanne die ungeteilte Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Das erste Kind wird für junge Eltern zum Zentrum des Universums und es liegt auf der Hand, dass er oder sie davon eine Vielzahl von Vorteilen für sich sammeln kann. Studien zeigen, dass Erstgeborene mehr dazu neigen, dominanter, selbstbewusster und mutiger zu sein, als ihre jüngeren Schwestern und Brüder.

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Diese Kinder haben jedoch auch oft mit gewissen emotionalen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit anderen Worten, sie stellen sich Herausforderungen im Leben. Die liebenden Eltern haben für gewöhnlich sehr hohe Anforderungen an ihr erstes Kind. Ein Sohn sollte, wenn er mal groß ist, wohl mindestens zum Präsidenten werden und eine Tochter – nicht weniger als Miss Universum. Natürlich ist das übertrieben, doch so weit von der Wahrheit entfernt liegt diese Behauptung auch nicht.

Mittelkind

Wahrscheinlich ist es nicht leicht, das mittlere Kind in einer Familie zu sein: man ist weder der Älteste, noch der Jüngste. Hier stellt sich die Frage, "Wer bin ich?". Das Zweitgeborene neigt dazu, oftmals dem Erstgeborenen zu folgen, um seine eigene Wertigkeit zu spüren. Doch es gibt auch gewisse Vorteile darin, das mittlere Kind in einer Familie zu sein. Ein solches Kind hat ruhigere, selbstbewusstere Eltern. Zudem hat es den Vorteil, viele neue Dinge von den älteren Geschwistern zu lernen.

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Oftmals neigt ein zweites Kind dazu, sich seinen eigenen Lebensweg herauszusuchen. Wenn das Erste also eher ruhig ist, ist das Zweite wie ein Hurrikan. Ist das Älteste sehr gut im akademischen Bereich, hat das zweite Kind wohl eher sportliche oder schauspielerische Fähigkeiten.

Letztgeborene

Das geliebte und behütete letztgeborene Kind tendiert oftmals zu der stereotypischen Meinung, weniger Verantwortung tragen zu müssen und unbekümmerter zu sein. Das jüngste Kind findet sich schnell im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit, was die Art und Weise, wie sich ein Kind fühlt und sich verhält, beeinflussen kann. Viele letztgeborene Kinder entscheiden sich für Jobs und Beziehungen, in welchen sie Stars sein können.

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Der allgemeine Ratschlag, den wir allen Eltern mit mehr als einem Kind geben können, ist, dass sie verstehen müssen, dass das Wichtigste bei der Hilfe für ihre Kinder in Bezug auf die Geburtenreihenfolge ist, die Schwierigkeiten jedes einzelnen Kindes anzuerkennen.

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Eine Geburtenreihenfolge macht nicht wirklich einen Unterschied, solange man aufrechte und vertrauensvolle Beziehungen innerhalb der Familie hat. Die Liebe der Eltern ist alles, was die Kinder brauchen, um glücklich und fröhlich zu sein.

Quelle: Elitedaily