INSPIRATION

Produkte, die du mit einer Pollenallergie meiden solltest

Date September 14, 2017 16:00

Wenn du manchmal nach dem Essen eines Apfels einen Juckreiz in deinem Mund verspürst oder wenn eine leckere Banane deine Zunge zum Anschwellen bringt, könnten das die Symptome eines oralen Allergiesyndroms sein, welches auch als Pollen-Lebensmittel-Allergiesyndrom bekannt ist. Dieses entsteht durch das Immunsystem, welches in manchen Lebensmitteln manchmal den Unterschied zwischen Proteinen und Pollen nicht erkennt. Für gewöhnlich sind die Symptome Jucken, Kribbeln und Anschwellen von meistens dem Mund, Lippen und dem Hals.

Brian A Jackson / Shutterstock.com

Viele Menschen haben nicht einmal einen Schimmer davon, dass sie dies haben, denn sie können keine Verbindung zwischen den Produkten, die ihr Körper nicht toleriert und ihren Allergien herstellen“, sagt Dr. Robert Eitches, leitender Arzt im Cedars-Sinai Medical Center.

„Man ist gegen diese Lebensmittel vielleicht nicht direkt allergisch, doch sie schlagen bei Birken, Gras oder Ragweed-Pollen, welches alles sehr weit verbreitet ist, positiv aus“, sagt Eitches. Das geschieht durch Vernetzungsreaktionen.

Mladen Mitrinovic / Shutterstock

Wenn du also unter saisonalen Allergien leidest und wissen möchtest, welche Lebensmittel diese Körperreaktion auch noch auslösen können, schaue dir diese Liste an.

Wenn du eine Birkenallergie hast, reagierst du vielleicht auf: Mandeln, Äpfel, Aprikosen, Karotten, Koriander, Sellerie, Kirschen, Fenchel, Haselnüsse, Kiwi, Nektarinen, Pastinaken, Pfirsiche, Birnen, Paprikaschoten und Pflaumen.

Wenn du auf Ragweed allergisch bist, solltest du womöglich Folgendes vermeiden: Bananen, Cantaloupe-Melonen, Kamillentee, Gurken, Honigmelonen, Wassermelonen, Sonnenblumenkerne und Zucchini.

Hast du eine Grasallergie, kann das zu einer Reaktion führen bei: Sellerie, Cantaloupe-Melonen, Honigmelonen, Orangen, Pfirsiche, Tomaten und Wassermelonen.

Der beste Weg, um das orale Allergiesyndrom zu vermeiden, ist, diese Produkte gar nicht mehr zu essen. Es gibt dennoch Wege, um die Risiken dieser unliebsamen Symptome zu minimieren. Die Proteine, die die Reaktion auslösen, werden unter hoher Temperatur zerstört (auf Sellerie trifft das jedoch nicht zu). Dosenessen, verarbeitetes Essen, pasteurisierte und gefrorene Lebensmittel sollten auch sicher sein. Wenn du dein Obst dennoch frisch essen willst, versuche es zu schälen, denn die meisten Proteine befinden sich in der Haut.

Nicoleta Ionescu / Shutterstock.com

Wenn jedoch die Symptome weiterhin auftreten oder schlimmer werden, redest du am besten mal mit deinem Arzt oder einem Allergologen. Dieser kann feststellen, auf was du genau allergisch bist und den besten Weg herausfinden, wie du dieses Problem angehen solltest.

Quelle: webmd.com

 


Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken. Behandle dich nie selbst und konsultiere in jedem Fall einen zertifizierten Gesundheitsexperten, bevor du irgendeine Information umsetzt, die in diesem Beitrag gezeigt wird. Die Redaktionsleitung garantiert für kein Ergebnis und übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden, die durch das Befolgen der Informationen, die in diesem Beitrag genannt werden, auftreten können.