PSYCHOLOGIE

5 Tricks, damit der Abschied zwischen Eltern und Kinder kein Weltuntergang wird

Date 11. August 2017

Es gibt nichts Schwierigeres für Eltern, als sich von seinen Kindern zu verabschieden. Auch wenn es nur ein Abschied für kurze Zeit ist, zum Beispiel etwas ganz Gewöhnliches, sie bei den Großeltern oder bei der Kinderbetreuung zu lassen. Trotzdem ziehen wir den Moment so lang wie möglich hinaus und quälen so nicht nur unsere Kinder, sondern auch uns selbst.

Durch Anwenden dieser 5 Tricks, wirst du die psychologische Wirkung auf deine Kinder und sogar auf dich selbst verkleinern. Folge diesen Tricks und merke das Ergebnis.

1. Verhalte dich so, als wäre der Abschied eine natürliche Sache.

Es gibt nichts Schlimmeres für ein Kind, als eine angekündigte Trennung und ein ermüdendes Verhalten mit übermäßigem Erklären, wie zum Beispiel "Ich werde dich den ganzen Tag vermissen". Behandle dein Kind genauso wie jeden anderen Menschen, der seine eigene Routine hat. Verabschiede dich in dem Sinne, dass du dein Kind wieder am Ende des Tages siehst. Er/Sie geht zur Kinderbetreuung und nicht in den Krieg.

2. Wenn du dich verabschiedest, dann gehe auch.

Hinausgezögerte Verabschiedungen oder sich 2 bis 3 Mal zu verabschieden, erzeugen ein Angstgefühl, was zu Traumata oder Unsicherheit führt und so die Entwicklung der Kinder beeinträchtigt.

3. Ein guter Moment zum Gehen, ist nach dem Nickerchen oder nach dem Essen.

Verlasse deine Kinder nicht, wenn sie gerade schlafen, das verschlimmert die Situation nur. Wenn du aber gehst, wenn sie gerade mit ihrer Routine begonnen haben, zum Beispiel nach einem guten Schlaf oder nachdem sie lecker gegessen haben, wird das ihr Stresslevel erheblich reduzieren.

4. Überlege dir eine Art Abschiedsroutine.

Es kann eine Umarmung sein oder ein gegenseitiges Hand halten. Diese emotionale Geste wird dein Kind auf die Zeit vorbereiten, wenn es von dir getrennt ist.

5. Wenn du ihnen sagst, du kehrst um 5 Uhr zurück, dann sei pünktlich.

Du erzeugst unnötige Ängste, wenn du nicht einhältst, was du versprichst. Es ist eine Sache, wenn du deinem Ehemann sagst, du bist gleich da, wenn du eigentlich erst losgefahren bist, aber dein Kind anlügen, ist eine andere Sache. Folge diesen Tipps und du wirst merken, dass das Abschiednehmen kein traumatisches Ereignis mehr sein wird.

Hast du noch andere Tipps? Erzähle uns in den Kommentaren davon.

Source: familyshare.com