Endlich vereint: Beim Fotografieren eines Obdachlosen wird eine Fotografin mit ihrem Vater wiedervereinigt, der seit ihrem 5. Lebensjahr abwesend gewesen war

Familie und Kinder

March 14, 2019 15:35 By Fabiosa

Diana Kim war schon immer daran interessiert gewesen, Obdachlose zu fotografieren, weil sie gewissermaßen das Gefühl hatte, sich mit ihnen zu identifizieren.

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Kim und ihre Mutter erlebten einige schwere Zeiten und mussten manche Nacht in einem Park oder in einem Auto verbringen, wenn kein Verwandter oder Freund sie unterbringen konnte.

Das einzige, was Kims Vater ihr hinterließ, waren seine fotografischen Kenntnisse, da er ein Fotograf war, und Kim trat in seine Fußstapfen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Im Jahr 2003 erhielt Kim die Zulassung zum College und begann dann selbst zu fotografieren, wobei ihr Hauptaugenmerk auf Obdachlosen lag. Sie sagte:

„Ich habe das Gefühl, dass ich ihren Schmerz aus einem bestimmten Blickwinkel verstehen kann. Ich weiß, was es bedeutet, verlassen und vergessen zu werden. Ich kenne auch den Schmerz, nicht in der Lage zu sein, ein stabiles Leben und wirtschaftliche Freiheit zu erlangen, die ich so sehr haben will, weil ich alles erlebt habe.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ohne es zu wissen, wurde ihr Interesse an der Fotografie zum Segen.

Im Jahr 2012 wurde Kim eine professionelle Fotografin, aber ihre Leidenschaft, obdachlose Menschen vor ihrem Objektiv zu haben, hatte sich nicht geändert.

Bei einem ihrer Fotoshootings mit Obdachlosen in Honolulu entdeckte sie ihren Vater, der obdachlos und allein an einer Straßenecke stand.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Obwohl Kim ihren Vater sofort erkannte, konnte man das nicht von ihm behaupten, da er sie seit ihrem 5. Lebensjahr nicht mehr gesehen hatte.

Sie ging sogar zu ihm und nannte ihn "Dad", aber ihr Vater schien sie nicht einmal zu bemerken, geschweige denn ihr zu antworten.

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In dem Moment, als Kim versuchte, mit ihrem Vater zu sprechen, kam eine Dame zu ihr und sagte, sie solle ihn ignorieren, da er immer so dastand und starrte.

Offenbar hatte Kims Vater eine schwere Form von Schizophrenie und so sehr sie es auch in den nächsten zwei Jahren versuchte, konnte Kim ihn nicht dazu bringen, in ein Krankenhaus zu gehen.

Sie weigerte sich jedoch aufzugeben und besuchte ihn regelmäßig. Schließlich änderte sich ihr Glück. An diesem schicksalhaften Tag erfuhr sie, dass er einen Herzinfarkt erlitt und in ein Krankenhaus gebracht worden war.

Kim hätte nicht glücklicher sein können, da sie wusste, dass er auch die notwendige Behandlung für seine Schizophrenie erhalten würde.

Zum Glück geht es Kims Vater jetzt besser und Kim schenkte ihm ihre alte Kamera, um sein Interesse an der Fotografie wieder zu wecken und ihm etwas zu geben, für das es sich zu Leben lohnt.

Kims Vater verbringt jetzt viel Zeit mit seinen Freunden und sucht aktiv nach einem Job.

Wir freuen uns für Kim und ihren Vater. Es ist erstaunlich, wie sie durch ihre Liebe zur Fotografie irgendwie miteinander verbunden blieben.

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