FAMILIE UND KINDER

Ex-Mitarbeiterin teilt schockierende Fotoaufnahmen von Kindern, die in einer privaten Kindertagesstätte in Russland an Beinen und Armen angebunden sind

Date August 16, 2018 11:51

Schreckliche Fotoaufnahmen aus der "Kindertagesstätte des Todes" schockierte die Leser. Eine frühere Mitarbeiterin einer privaten Kindertagesstätte in Astrakhan im südlichen Russland drehte ein verstörendes Video, indem zweijährige Kleinkinder mit Einweg-Lätzchen gefesselt wurden. In dem Video konnte man sehen, dass sich zwei Kinder ein Bett teilen und dass ihre Beine und Hände gefesselt sind. Ein Junge hatte einen Knoten direkt an seinem Hals, wobei er hätte ersticken können.

Динар Хисамов / Facebook

Natalia, die Person, die das Video geteilt hat, fügte hinzu, dass die Mitarbeiter ebenfalls die Klimaanlage ausgestellt hatten und die Kinder in einem heißen und stickigen Raum zurückgelassen hatten “Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, man muss es sich mit eigenen Augen ansehen!”, sagte sie.

Nun da das Video in die Öffentlichkeit gelangt ist, wurden Untersuchungen vorgenommen. Die aufgebrachten Eltern hatten keine Ahnung, das ihre Kinder vernachlässigt und grausam behandelt wurden.

Динар Хисамов / Facebook

Eine Mutter, Olesya Urzhumova, sagte aus, dass ihr aufgefallen war, dass ihr Kind nach dem Aufenthalt in der Kindertagesstätte traurig war.

During the first week, I began to notice changes in her mood as soon as we approached the kindergarten - she was whining and crying.

In der ersten Woche bemerkte ich, wie sich ihre Stimmung veränderte, als wir uns dem Kindergarten näherten. Sie wimmerte und weinte.

Sie fand die Wahrheit durch eine Freundin heraus, die in der Einrichtung angestellt war und den Horror mit eigenen Augen gesehen hatte.

Динар Хисамов / Facebook

Olesya erinnert sich daran, dass sie sofort in die Einrichtung gefahren ist, nachdem sie die Nachricht von der neuen Angestellten erfahren hatte. Die neuen Kinder wurden einem "Anpassungs-Prozess" unterzogen, indem sie im selben Zimmer eingesperrt wurden. Alle Lehrer waren weg, es gab nur Techniker, die mit ihren Aufgaben beschäftigt waren.

Sie rief den Besitzer der Kindertagesstätte an und stellte ihm Fragen zu diesen Vorkommnissen, aber dieser gab ihr keine klaren Antworten. Der Anwalt der Kindertagesstätte, Igor Borisovich, weigerte sich ebenfalls, Stellung zu beziehen. Die Einrichtung behauptet nun, dass die Vorkommnisse fingiert sind und dass es sich dabei um einen Angriff auf den Kindergarten handelt. Die Untersuchungen dauern an und die Eltern warten aktuell auf eine Entscheidung durch die Staatsanwaltschaft.

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