TIERE

Ein Mann realisierte, dass der große Hund, den er aus dem Eis eines zugefrorenen Flusses rettete, in Wahrheit ein wilder Wolf ist

Date March 1, 2019 17:13

Das Winterwetter birgt viele Gefahren für Mensch und Tier, einschließlich eisiger Gewässer. Sobald die Eisschicht bricht und das Opfer ins kalte Wasser eingeschlossen wird, ist jede Minute lebenswichtig. In Estland schafften es Bauarbeiter einen Hund zu retten, der in einem gefrorenen Fluss gefangen war - wäre da nicht eine Kleinigkeit, denn was sie für einen Hund hielten, stellte sich als wilder Wolf heraus.

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Die Mitarbeiter bahnten einen Weg durch das Eis, und das Tier musste dann alleine etwa 100 Meter bis zum Ufer schwimmen. Sie waren dem verzweifelten "Hund" gegenüber empathisch, weshalb sie ihn in ein Fahrzeug legten und zum Tierarzt brachten.

Einer der Retter, Rando Kartsepp, sagte den lokalen Reportern:

"Wir mussten ihn über die Steigung tragen. Er wog ziemlich viel."

Der Wolf war schwach und gestresst, also hat er im Auto nur geschlummert. Kartsepp erwähnte auch Folgendes:

"Er war ruhig und schlief auf meinen Beinen. Als ich sie strecken wollte, hob er einen Moment lang den Kopf."

Die Tierärzte erkannten auch nicht, dass sie es mit einem Wolf zu tun haben. Das Tier litt an schwerer Hypothermie und Stress, wurde aber schon bald gesund. Ein einheimischer Jäger bestätigte schließlich, dass es sich tatsächlich um einen wilden Wolf handelte!

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Die Nachricht kam als Überraschung für alle Klinikmitarbeiter und die Rettungsleute. Der Chef der Klinik, Tarvo Markson teilte mit, dass sie ihn zur eigenen Sicherheit in einem Käfig gehalten hätten. Er war ein junges Männchen, ungefähr 1 Jahr alt.

Der Wolf wurde nach einer Therapie in der Tierklinik wieder in die Wildnis freigelassen.

Wölfe sind hochintelligente und soziale Wesen. Sie sind in der Lage, mit jedem Mitglied ihres Rudels starke Bindungen aufzubauen. Sie können auch eine tiefe emotionale Bindung mit Menschen bilden, wenn sie oft genug in Kontakt sind.

Der estnische Tierschutzverband bedankten sich bei allen Rettern:

"Wir freuen uns so sehr über den Ausgang der Geschichte und möchten uns bei allen Beteiligten bedanken - insbesondere bei den Männern, die den Wolf gerettet haben, und den Ärzten der Klinik, die keine Angst davor hatten, das Wildtier zu behandeln und zu füttern."

Dank der Güte der Bauarbeiter konnte der arme Wolf dem Tod entkommen und in seinen natürlichen Lebensraum zurückkehren! Was für eine wunderbare Geschichte!

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