Diese heldenhafte Frau lieft sechs Meilen durch eine unwirtliche Berglandschaft und trägt dabei einen verletzten Hund auf ihren Schultern

Tia Vargas konnte nicht ahnen, was ihr während ihrer Wanderung zum Gipfel des Tafelbergs passieren würde. Die dreifache Mutter im Alter von 40 Jahren aus Idaho Falls im US-Bundesstaat Idaho, wanderte gerade nach dem anstrengenden Aufstieg den Berg herunter. Sie traf auf Menschen, die auch zum Gipfel wollten und auch auf einen verletzten Hund, der sich ganz alleine und ohne Herrchen in den Bergen befand.

Vargas beschloss, dem Hund zu helfen. Sie wollte sich mit ihrem Vater treffen, der eine Meile weiter unten auf sie wartete.

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Auf dem Halsband der Hundes stand der Name Boomer. Die Frau packte sich den Hund auf die Schultern und trug den 27,5 kg schweren Hund nach unten ins Tal. Dort traf sie auf ihren Vater, der von ihrem unerwarteten Kletterfreund ziemlich überrascht war. Sie sagte People:

Er lachte und sagte: "Denkst du nicht, dass es schwer genug ist, wandern zu gehen, auch ohne einen schweren Hund auf den Schultern zu tragen?"

Sie hatte ihr Ziel jedoch noch nicht ganz erreicht. Die Wetterbedingungen waren fürchterlich, was dazu führte, dass die Wanderer bei jedem Schritt Probleme hatten. Sie mussten sich durch Schnee kämpfen, mit dem verletzten Hund über schneebedeckte Hänge durchqueren, gerieten schließlich in einen Wolkenbruch und kamen sogar zweimal von ihrem Weg ab.

Es gab einen Moment, in dem Vargas nicht mehr weiterlaufen konnte, da ihre Muskeln entzündet waren und sie einfach keine Kraft mehr hatte.

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Aber sie schafften es dennoch, eine Strecke von sechs Meilen durch unwirtliches Terrain zu überwinden. Boomer litt an einem verdrehten Bein und an gerissenen Bändern. Der Hund hatte sehr viel Glück gehabt, dass Tia ihn während ihrer Wanderung gefunden hatte.

Und die beiden wurden Freunde. Nachdem sie den Besitzer des Hundes kontaktiert hatte, fand sie heraus, dass Boomer von einer hohen Klippe gefallen war und ihn sein Besitzer danach nicht mehr finden konnte.

Ich habe das Gefühl, dass es einen Grund dafür gibt, wieso ich genau in diesem Moment auf dem Berg war, als ein Tier Hilfe benötigte. Wir beiden hatten an diesem Tag einen Schutzengel.

Der Besitzer des Hundes wollte Boomer eigentlich verkaufen. Aber er stimmte zu, dass der Vierbeiner bei Vargas bleiben durfte und sie hätte sich nicht mehr über die Neuigkeiten freuen können!

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