INSPIRATION

Um deinen Seelenverwandten zu finden, musst du kein Millionär und auch kein Supermodell sein: Alles, was du brauchst, ist Mathematik!

August 3, 2017 09:44

Jemanden im Internet kennenzulernen, ist ein Abenteuer. Es kann eine tolle Erfahrung, aber auch eine echte Qual sein. Amy Webb hatte solche Probleme nicht. Sie war in einer stabilen und andauernden Beziehung... zumindest dachte sie das. Das Leben als Single wäre auch für Amy nicht einfach, doch ihr Intellekt und ihre Leidenschaft für Statistik, Daten und für das Programmieren würden es ihr erheblich vereinfachen.

Als Amy schließlich solo wurde, war ein Ratschlag ihrer Familie, vor allem von ihrer Großmutter, dass sie bei Männern nicht so anspruchsvoll sein darf. Doch das sah sie anders. Vielleicht sollte sie ja sogar noch anspruchsvoller sein. Zuerst entwickelte sie einen Algorithmus, der die Anzahl der für sie brauchbaren Singles in Philadelphia abschätzte, mit Einbezug ihres Alters, ihrer Religion und ihrer Vorlieben. Die magische Nummer? 36.

Sie hatte nicht vor, sich "gehen zu lassen" und "der Liebe sich selbst ihren Weg finden" zu lassen. Sie entschloss sich, ihre Datenanalyse auf Dating Webseiten anzuwenden. Im Internet fand sie heraus, dass die Algorithmen, die die Dating Webseiten verwenden, um Vereinbarkeit festzustellen, nicht tiefgründig genug waren. Deshalb entschied sie sich, ihren eigenen Algorithmus zu erstellen. Durch Informationen und allgemeine Fragen, konnte der betroffene Single Punkte ansammeln und sie würde nur denjenigen treffen, der über 700 Punkte erreichte.

So traf sie Thevenin, einen Mann der in ihren erstem Onlinechat 880 Punkte erreicht und welcher bei ihren erstem Date auf 1050 kam. Ein Jahr nach dem ersten Date, bereisten Thevenin und Amy gemeinsam die Welt. Ein weiteres Jahr später, waren sie bereits verheiratet und erwarten nun ihre erste Tochter. Amy hat das Geheimnis zur Liebe gefunden: Mathe, viel, viel Mathe!