Eltern bemerkten, dass das Lächeln ihrer 7-jährigen Tochter ein bisschen seltsam war und es stellte sich heraus, dass es ein Zeichen für einen seltenen und tödlichen Gehirntumor war

Familie und Kinder

November 23, 2018 10:45 By Fabiosa

Hirntumore verursachen meistens keine Symptome. Und manchmal, wenn Symptome vorhanden sind, können sie so subtil sein, dass man sie kaum bemerkt. Glücklicherweise bemerkten diese wachsamen Eltern aus Glasgow ein ungewöhnliches Symptom bei ihrer Tochter und retteten ihr das Leben.

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„Etwas stimmte einfach nicht“

Es war der 31. Oktober 2017, als Jason Evans und Charlene McCann aus Glasgow bemerkten, dass etwas nicht stimmte, was das Lächeln ihrer 7-jährigen Tochter Megan betraf. Sie waren auf einer Halloween-Party für Kinder und sahen, dass ihr Gesichtsausdruck irgendwie komisch aussah.

Zum Glück war es Grund genug für die wachsamen Eltern, Megan ins Krankenhaus zu bringen. Dort bestätigte sich der schlimmste Verdacht der Ärzte - Megan hatte einen mandarinengroßen Gehirntumor, der auf einen Nerv drückte und ihr Lächeln schief aussehen ließ.

Ein Team im Royal Hospital für kranke Kinder in Glasgow arbeitete 12 Stunden an Megan, um den Tumor zu entfernen.

Der Vater des Mädchens erinnerte sich an die schlimme Erfahrung:

Es ist alles sehr plötzlich passiert. Es war an Halloween.

Ich bemerkte, dass ihr Lächeln ein bisschen komisch war. Irgendwas war nicht in Ordnung.

Charlene und ich beschlossen, sie ins Krankenhaus zu bringen.

Uns wurde gesagt, dass die Symptome auf einen Gehirntumor hinwiesen.

Wir hatten das Schlimmste befürchtet.

Uns wurde gesagt, dass der Tumor die Größe einer Mandarine hatte.

Megan musste eine 12 Stunden lange Operation durchmachen und als sie wieder aufwachte, sprach sie nicht mehr.

Langsam fing sie wieder an zu sprechen, aber es war wie Babygerede.

Dann begann sie zum Glück wieder normal zu reden.

Aber das Problem mit der Sprache war nicht das einzige Problem, mit dem Megan konfrontiert war. Sie hatte nur noch 3% Sehkraft, aber ihre Eltern hoffen, dass eine innovative Behandlung in einer Berliner Klinik ihre Sehkraft zumindest teilweise wiederherstellen kann. Megans Vater sagte:

Sie ist ein sehr aufgeschlossenes Mädchen. Sie liebt das Turnen und Drama. Megan hat jetzt angefangen, Braille zu lernen.

Sie musste also sehr viel aufnehmen und sich anpassen. Wir sind so stolz auf sie, wie sie auf alles reagiert hat.

Aufgrund der betroffenen Gehirnhälfte besteht eine gute Chance, dass die Berliner Klinik die Sehkraft wieder herstellen kann, und darauf hoffen wir.

Welche Anzeichen und Symptome kann ein Gehirntumor verursachen und wer hat ein höheres Risiko, es zu haben?

Es gibt eine Reihe von Zeichen und Symptomen, die ein Gehirntumor produzieren kann und sie hängen von der Größe und dem Ort des Wachstums ab.

Laut Mayo Clinic können Anzeichen und Symptome eines Gehirntumors die folgenden sein:

  • Kopfschmerzen (diese fühlen sich möglicherweise nicht anders an als normale Kopfschmerzen);
  • Kopfschmerzen, die mit der Zeit häufiger und heftiger werden;
  • Übelkeit und / oder Erbrechen;
  • Sichtprobleme;
  • Sprachprobleme;
  • Hörprobleme;
  • Probleme mit dem Gleichgewicht;
  • Verwirrung;
  • Verhaltens- und Persönlichkeitsänderungen;
  • Anfälle;
  • Gefühlsverlust oder Bewegung in einem Arm oder Bein, die sich mit der Zeit verschlechtern.

Apropos Bewegungsmangel und Taubheitsgefühl in einer Gliedmaße können auch andere Bereiche (wie etwa das Gesicht von Megan) betroffen sein.

Es ist nicht genau geklärt, was zur Entstehung von Gehirntumoren führt, aber manche Menschen sind möglicherweise einem höheren Risiko ausgesetzt. Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung eines Gehirntumors erhöhen können, umfassen die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung (z. B. Strahlentherapie, insbesondere am Kopf; Atomkatastrophen) und eine Geschichte von Hirntumoren in der Familie.

Wenn Sie unerklärliche Anzeichen und Symptome wie die oben aufgeführten (insbesondere neurologische) haben, suchen Sie so bald wie möglich einen Arzt auf. Zögern Sie nicht, schnell einen Termin zu vereinbaren!

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