TIERE

Mann setzt den Hund seiner Freundin 1800 Kilometer weit weg aus, nachdem sie Schluss gemacht hat, aber ein guter Samariter kommt zur Rettung

March 20, 2019 13:41

Traurig, aber wahr: Hunde können manchmal zum Racheinstrument werden. Genau das ist dem unschuldigen Pitbull Zimba passiert. Er wurde mitten auf einer Autoreise ausgesetzt – als grausame Rache an seiner Besitzerin.

Das Tierheim im Bezirk Caroline County (Caroline County Humane Society) aus Maryland fand einen zurückgelassenen Welpen und scannte seinen Mikrochip. So konnten Sie die Besitzerin ausmachen – die allerdings mehr als 1800 Kilometer entfernt wohnte: In Kansas.

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Die Frau berichtete, dass ihr Freund Zimba mit auf eine Autoreise genommen hatte, während der sich die beiden trennten. Da hat er wohl seine Wut an dem Hund ausgelassen und ihn kurzerhand der Straße überlassen.

Zunächst wusste im Tierheim keiner, wie man den Hund nach Hause transportieren könnte, da sein Frauchen wegen ihres Jobs und ihrer Kinder nicht so weit reisen konnte. Erst fand sich keine Lösung, bis sich ein guter Samariter als Helfer anbot.

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Zach Holt, der Freund einer Mitarbeiterin des Tierheims, bot sich freiwillig an, den Hund nach Hause zu bringen, als er die traurige Geschichte hörte. Er sagte:

Ich arbeite als Barkeeper. Meine Arbeitszeiten sind neben den Wochenenden nur die Montage. Ich habe also von Dienstag bis Freitag frei. Und vier Tage reichen dicke aus, nach Kansas und zurück zu fahren. Da dachte ich: Warum also nicht?

Dieser vollkommen fremde Mann brachte also Zimba zurück zu seinem Frauchen, und er durfte die herzerweichende Wiedervereinigung der beiden miterleben.

Holt sagte auch, das der Pitbull ein toller Reisegefährte war und es keine Probleme auf der Reise gab. Und obwohl er wegen seiner selbstlosen Hilfe als Held gefeiert wird, fand er seine Tat nicht wirklich heldenhaft. Er ist auch Hundebesitzer und meint:

Ich kann mir nicht vorstellen, von meinem Hund so lange getrennt zu sein.

Der Mikrochip war wirklich ein Segen für den kleinen Hund! Ohne den hätte das Tierheim womöglich niemals den Besitzer ausgemacht. Deshalb weisen sie auch immer darauf hin, dass Haustiere einen solchen Chip oder zumindest eine Nummer am Halsband tragen sollten. Auf diese Weise findet man ein weggelaufenes Tier viel einfacher wieder.

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