Zum Mitraten: Wer ist hier der Boss?

Tipps und Tricks

February 27, 2019 17:15 By Fabiosa

Kleidungsvorschriften gehören zum Büroleben häufig dazu. Hauptsächlich geht es darum, dass die gewählte Garderobe die Arbeitsatmosphäre nicht unnötig stört. Allzu helle Farben, zu tiefe Ausschnitte oder lässig-löchrige Jeans können so manchen Kollegen schon von der eigentlichen Aufgabe ablenken. Das kann durchaus die gesamte Organisation und Struktur der Abteilung durcheinander bringen.

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Deshalb stellen viele Unternehmen dazu Regeln und Vorschriften auf, an die sich alle halten müssen. Dabei gilt: Je weiter oben man auf der Karriereleiter steht, desto strenger die Regeln. Man braucht nur den schicken Anzug, die teure Uhr oder die polierten Schuhe zu sehen um zu wissen: Der Chef ist da.

Raten sie mal: Wer von diesen Personen ist der Chef? Was sagt Ihnen Ihre Erfahrung und Ihr Kombinationsvermögen?

Auf welche Lösung kommen Sie? Aber bevor Sie vorschnell Antworten, überlegen Sie lieber noch einmal. Unsere Redaktion hat den Test gemacht, sich alle Details angesehen und kam zu dem Schluss, dass es hier keine eindeutig richtige Antwort gibt. Jeder von denen könnte als Boss durchgehen. Wie wir darauf kamen? Also:

1. Der Mann in Jeans und Pullover

Schon klar, so könnte man sich nicht bei einer Bank oder Versicherung blicken lassen. Aber er könnte durchaus freiberuflich- oder als Programmentwickler arbeiten. Bei IT Firmen sind die Kleidungsvorschriften häufig lässiger, und bekannte Konzernchefs wie Steve Jobs oder Mark Zuckerberg bevorzugen auch den eher bequemen Look. Somit könnte jemand in Jeans und Pullover in einem modernen Unternehmen durchaus Abteilungsleiter- oder sogar der oberste Chef sein.

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2. Der Mann vor dem Diagramm

Dem ersten Eindruck zufolge könnte er so etwas wie ein Lehrer oder Lebensberater sein. Durchaus elegant angezogen hält er einen Vortrag. Aber benehmen sich so Top-Manager? Heutzutage – schon möglich. Viele Firmen haben Seminare zur Mitarbeiterförderung, und ein erfahrener Vorgesetzter spricht häufig zu seinem Team, um beispielsweise Produktbezogene Verkaufstechniken zu vermitteln. Denn wer könnte das besser machen als der Chef selbst?

3. Der Mann am Fenster

Also bitte, ein Mann mit selbstbewusster Körperhaltung und einem offensichtlich eigenen Büro (immerhin hängt seine Jacke über den Stuhl). Alles deutet auf eine einflussreiche Position hin. Außerdem ist es mitten in der Nacht und er scheint über ein Problem von weltumspannender Tragweite zu grübeln. Stören wir ihn lieber nicht. Möglicherweise denkt er über die schwierige Situation nach, in der sich die Firma befindet. Oder sogar das ganze Land.

Im Zeitalter von High-Tech und mobiler Erreichbarkeit stimmen viele Stereotypen immer weniger. Stattdessen geht es heute eher um Professionalität und Entscheidungsfreude. Und dennoch werden sich einige Dinge wohl nie ändern: So zählen nach wie vor gegenseitiger Respekt und die Einhaltung der Rangfolge. Haben Sie eine andere Ansicht zu unseren drei Helden? Schreiben Sie es ins Kommentarfeld. Wir sind schon neugierig!

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