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Zehn interessante Fakten über Prinzessin Dianas legendäres Hochzeitskleid

17. September 2018

In dem Augenblick, als Lady Diana Spencer den königlichen Sitz Clarence House am 29. Juli 1981 verließ, wusste die Welt, dass sie nun das "am besten gehütete Geheimnis der Modegeschichte" herausfinden würde. Das Design und die Einzelheiten des Hochzeitskleides der zukünftigen Prinzessin blieben bis wenige Stunden vor der Zeremonie ein großes Geheimnis und niemand war enttäuscht, als die Welt das Hochzeitskleid endlich zu Gesicht bekam.

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Das umwerfende elfenbeinfarbene Kleid wurde in mühevoller Kleinarbeit von dem berühmten Designerpaar David und Elizabeth Emanuel entworfen. Es bestand aus 10.000 großen Perlen, feinster Spitze und wunderschönen Stickereien, von der fast 8 m langen Schleppe ganz zu schweigen.

Die Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles ist fast drei Jahrzehnte her und nun ist es an der Zeit, einige der unbekannten Tatsachen über das legendäre Brautkleid zu enthüllen.

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1. Die Spitze stammte aus der Zeit von Queen Mary.

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Die Spitze im "Carrickmacross-Stil" stammte entweder aus alten Restbeständen einer Auktion oder von einer Spende der Royal School of Needlework, das weiß man heute nicht mehr sicher.

2. Ihr Kleid passte fast nicht in die Kutsche.

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Laut David Emanuel wollte Diana unbedingt eine längere Schleppe. Als das Team das überschüssige Material zusammenfaltete, lag der Großteil des Taftes flach in der Kutsche, die sie zur Saint Paul's Cathedral brachte. Die Designerin Elizabeth Emanuel verriet der Daily Mail, dass die Fahrt in der engen Kutsche dazu geführt hatte, dass das Kleid bei Dianas Ankunft sichtbare Falten warf.

3. Auf dem Kleid war ein kleiner Fleck.

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Prinzessin Diana verschüttete ein wenig Parfüm der Marke Quelques Fleurs, als sie sich fertig machte, aber sie beschloss einfach, dies zu ignorieren und zu hoffen, dass es niemandem auffallen würde, sagte ihre Visagistin Barbara Daly in "Diana: The Portrait."

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4. Sie benutzte etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues.

Das Kleid erfüllte drei der traditionellen Hochzeitsbrauchtümer. Das Stoffmaterial stammte von einer britischen Seidenfarm, die antike Spitze verwendete. Um den Bund war eine kleine blaue Schleife eingenäht. Das Spencer-Familien-Diadem aus dem 18. Jahrhundert vervollständigte ihr Outfit. 

5. Ihr Schleier war länger als die Schleppe.

David Emanuel sagt, dass ihr Schleier länger als ihre Schleppe war. Das Diadem hielt dabei den Schleier an Ort und Stelle. Für den Schleier wurden fast 140 m Tüll benötigt.

6. Diana wurde in ihr Kleid eingenäht.

In den sieben Monaten vor der Hochzeit nahm Prinzessin Diana an der Taille um 12 cm ab, da sie immer weiter an Gewicht verlor (später sprach sie über ihren Kampf gegen Essstörungen). Die Designer erstellten fünf verschiedene Korsette, bevor sie sie am Hochzeitstag in das passende Korsett einnähten.

7. Es dauerte sechs Monate, bis ihre Schuhe fertig waren.

Zwar konnte man ihre Schuhe unter dem Kleid kaum sehen, aber Dianas Seidenschuhe bestanden aus 542 Pailletten und 132 herzförmigen Perlen. Auf den handbemalten Sohlen standen die Initialen C und D und die Absätze waren ziemlich kurz. Mit einer Größe von 1,77 m konnte Diana nicht größer als ihr Bräutigam sein!

8. Sie hatte einen Regenschirm, falls es geregnet hätte.

Elizabeth Emanuel kaufte zwei alte Regenschirme aus Seide und bespannte sie mit elfenbeinfarbenen und weißem Stoff, sodass niemand die Farbe des Kleides erfahren würde. Zum Glück mussten die Regenschirme, die von Hand mit Perlen, Pailletten und Seide verziert worden waren, an diesem Tag nicht benutzt werden.

Sie sagte der Daily Mail: 

Der Schirm war aus solch leichtem Material hergestellt, dass er auf keinen Fall wasserdicht gewesen wäre. Er hätte also nicht sehr viel genutzt.

9. Im Inneren des Kleides befand sich eine hufeisenförmige Klammer.

Obwohl es niemand sehen konnte, nähten die Emanuels einen 18-Karat-Goldanhänger mit weißen Diamanten auf das Etikett des Kleides. Auch vergaßen die Designer aus Versehen eine Sicherheitsklammer im Kleid. 

10. Ein "Ersatzkleid" verschwand auf mysteriöse Art und Weise.

Bei einer solchen Hochzeit sollte nichts schiefgehen, weswegen die verantwortlichen Experten versuchen, auf alles vorbereitet zu sein. Es wurde ein Ersatzkleid hergestellt, falls Einzelheiten über das richtige Kleid an die Presse durchgedrungen wären. Der Hauptunterschied zwischen den Kleidern bestand darin, dass das Korsett des Ersatzkleides eher v-förmig war und dass der Rock keine Spitze am Saum enthielt. Das Kleid wurde bei den Emanuels zu Hause aufbewahrt, wo es jedoch auf mysteriöse Art und Weise verschwand, obwohl es keinen speziellen Wert hatte.

Jede Hochzeit steckt voller Überraschungen und nicht einmal Monarchen können diese vermeiden. Aber nichtsdestotrotz werden die unangenehmen Erinnerungen langsam aus dem Gedächtnis verschwinden und man erinnert sich nur noch an die allerschönsten Momente an diesem wundervollen Tag.

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