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Der Albtraum vom "Lebendigen Ken": Pete Burns und sein veränderndes Äußeres

March 4, 2019 10:20

Haben Sie jemals von Pete Burns gehört? Dieser berühmte britische Promi war der Sänger der Pop-Rock-Band Dead or Alive. Das Publikum fand ihn an erster Stelle für sein ungewöhnliches Aussehen interessant und erst dann für seine Musik. Später wurde Burns für sein sich veränderndes Image infolge plastischer Operationen bekannt. Leider haben deren negative Auswirkungen den Prominenten sein Leben gekostet.

Die plastischen Operationen von Pete Burns

Pete vergrößerte seine Lippen mehrmals, hatte Wangenimplantate und legte sich auch für eine Nasenkorrektur unters Messer. Abgesehen davon hatte er zahlreiche Tätowierungen an seinem Körper. Er ließ sich mehr als 300 Mal operieren.

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Leider ging eine der Plastik-OPs schief, weshalb Burns viel Zeit auf rekonstruktive Lippen-Chirurgie aufwenden musste.

Nach dem Eingriff und der Medikation hatte Burns einige gesundheitliche Probleme: Lungenembolie und Thrombusbildung. Der Sänger starb 2016 an den Folgen eines Herzstillstands.

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Einen Monat vor seinem Tod sagte Pete, dass er nie aufhören würde, sich zu verbessern und weiter unter das Messer von Chirurgen zu gehen.

"Ich hoffe, dass mich Gott nicht wiedererkennt, wenn ich 80 bin und in den Himmel komme."

Die Orientierung von Pete Burns

Wenn man Burns nach seiner Orientierung fragte, sagte er, dass er nur "Pete" sei. Zur gleichen Zeit bezeichnete er sich immer als männlich.

Abhängigkeit von plastischer Chirurgie

Plastische Operationen sollen einige körperliche Deformitäten korrigieren, um das Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Allerdings vergessen einige Leute diese Grenze.

Dysmorphobie (Bodily dysmorphic disorder - kurz BDD) ist ein schwerwiegendes psychologisches Problem, das zur Abhängigkeit von Schönheitsoperationen führen kann. Menschen, die darunter leiden, können sich wegen eines kleinen oder sogar eines imaginären Defekts beunruhigt fühlen. Selbst wenn dieser korrigiert wird, werden sie oftmals unzufrieden und möchten den Eingriff wiederholen oder stellen plötzlich eine andere „Verformung“ fest.

Daher sollte der Chirurg eine derartige Person anweisen, das Problem nicht mit dem Messer des Chirurgen, sondern mit der Hilfe eines Psychologen zu beseitigen. Bei Patienten mit Dysmorphobie treten häufig andere psychische Erkrankungen auf, die rechtzeitig erkannt werden müssen.

Leider hatte Pete niemanden, der ihn aufhalten konnte! Haben Sie jemals daran gedacht, eine plastische Operation durchzuführen? Wäre es eine Fehlerkorrektur oder eine Verbesserung des Körpers? Teilen Sie uns Ihre Meinungen in den Kommentaren mit.

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